11.06.2017: VFL Germania 94 Ffm - BSC SW 1919 1:3 (1:0)

Im letzten Relegationsspiel zur Kreisoberliga Frankfurt setzte sich der BSC SW 19 mit 3:1 (0:1) gegen den VfL Germania 94 durch. Damit bleiben die Schwarz-Weißen der Kreisoberliga Frankfurt erhalten. Die Germanen hingegen verpassten zum dritten Mal seit 2012 in der Relegation den Sprung in die höchste Klasse auf Kreisebene. Der FC Croatia stand schon vor dem Spiel als Aufsteiger dieser Relegationsrunde fest.

 

Vor der Partie auf dem neutralen Kunstrasenplatz in Heddernheim zeigte sich Germanias Trainer Hasan Basci sehr optimistisch: "Ich habe ein sehr gutes Gefühl heute, weil wir auch während der Saison nach einer katastrophalen Niederlage wie gegen den FC Croatia (2:5, Anm. der Red.) immer sofort eine deutliche Gegenreaktion gezeigt haben. Problemkinder stehen heute bis auf eines nicht auf dem Platz. Derjenige weiß aber Bescheid, um was es geht." Mit seiner Vorahnung sollte Basci vorerst Recht behalten. Die Germanen kamen durch Cosimo Vasta in der siebten Minuten zu ihrem ersten Abschluss, und hätten vor der Trinkpause mit 2:0 führen müssen. Vasta und Onur Götürmen scheiterten jedoch kläglich.

 

Die Erfrischungs-Unterbrechung schien dem VfL frischen Wind zu verleihen, denn unmittelbar danach traf Okan Götuermen nach einem Doppelpass mit seinem Bruder Onur zur völlig verdienten 1:0-Führung. Der älteste Frankfurter Fußballclub ließ anschließend drei weitere Hundertprozentige liegen, dazu gesellten sich zwei elfmeterwürdige Situationen. Germania hätte ein schnelles zweites Tor sehr gut weitergeholfen, da am Ende für den Aufstieg ein Sieg mit drei Toren Differenz stehen musste. Vom BSC war bis dahin nicht viel zu sehen, allerdings hatte die Aljusevic-Elf Pech, als ein Freistoß von Maik Wagner an den Außenpfosten setzte (32.).

Fans feierten früheren Heddernheimer Spielmacher Demeke

Nach dem Seitenwechsel gab es noch zwei Torgelegenheiten durch Branislav Tomic und Claudio Acquasanta, bis es mit der Germanen-Herrlichkeit vorbei war. Der Rosegger-Club kam immer besser in Bewegung, und in der 65. Minute stand es auf einmal 1:1: Der eingewechselte Ümit Dogan verwandelte einen Freistoß direkt, zwischen den Ball, die Torwarthände von Panfilo Rattenni und den Pfosten passte da kein Blatt mehr. Auch der Führung durch den Kreisoberligisten ging Millimeterarbeit voraus, als Dawit Demeke aus 20 Metern abzog und das Leder von der Unterkante der Latte hinter der Linie aufsetzte. Für die Entscheidung sorgte Spielertrainer Selim Aljusevic in seinem letzten Spiel im schwarz-weißen Trikot (86.).

 

"Es war ein sehr hartes Stück arbeit heute, den letzen Schritt zu machen. Vor allem in der ersten Halbzeit Germania feldüberlegen und hat uns den Schneid abgekauft. Sie sind meiner Meinung nach zu hohes Tempo gegangen und mussten dafür in der zweiten Halbzeit Tribut zollen. Die Explosivität gerade der wendigen Goetuemen-Brüder ging verloren und wir haben die Zweikämpfe angenommen und die zweiten Bälle gekriegt. Wir haben dann souveräner gespielt und verdient gewonnen", urteilte Selim Aljusevic nach dem Spiel. Germanias Trainer Basci war noch etwas ratlos. "Wenn wir das 2:0 gemacht hätten, wären die nicht mehr aufgestanden. Mit der ersten Halbzeit bin ich zufrieden, ein zweites Tor hätte uns noch einmal Kraft gegeben. Ich bin jetzt immer noch mehr verärgert über unseren Croatia-Auftritt als über die Vorstellung heute.

 

Quelle: Torgranate.de vom 11.06.2017

Aufstellung:

P. Herrmann - J. Davy - D. Ribeiro Nogueira - S. Aljusevic - A. Ringheim - J. Ahmed - A. Aljusevic - M. Wagner - N. Ahmed - D. Demeke - H. Yemane

 

Ersatzbank:

M. Renna - E. Tari - N. Krischer - Ü. Dogan

Tore:

1:0 Okan Goetuermen (27.)

1:1 Ümit Dogan (65.)

1:2 Dawit Demeke (78.)

1:3 Selim Aljusevic (86.)

 

Bilder: Stefanie Gerzabeck & Katja Schnitzler

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