01.10.2017: BSC SW 1919 - SV Griesheim Tarik 2:5 (1:3)

Griesheim Tarik rückte durch den Sieg beim Tabellenvorletzten auf Rang zwei vor, der 5:2-Sieg wurde aber durch eine Spielunterbrechung überschattet, bei der Zuschauer beider Klubs auf den Platz liefen, um an einer Rudelbildung beider Teams teilzunehmen. Im Zuge dieser Tumulte sah BSC-Akteur Zian Allous die Gelb-Rote Karte, Tariks Mostafa El Aadmi kostete die Beleidigung seines Gegenspielers die Rote Karte. Im Mittelpunkt stand zunächst Tariks Ex-Profi Fikri El Haj Ali, der zunächst die ersten beiden Tore der Gäste markierte, das zweite mit einem Flugkopfball auf Flanke von El Mard Zouhir. Der überragende BSC-Torhüter Patrick Herrmann verhinderte mit Glanzparaden einen höheren Rückstand des Kellerkindes, das dann durch Roy Mokrzycki auf Zuspiel von Maximilian Büge auf 1:2 heran kam. Mit Mostafa El Aadmis 3:1 auf uneigennütziger Vorlage von El Haj Ali und dem 4:1 durch Younes Kabbouch wieder auf Vorarbeit El Haj Alis war die Partie gelaufen. Zwar kam der BSC durch einen von Büge herausgeholten Foulelfmeter noch einmal auf 2:4 heran, aber Zakaria Amjahid stellte den alten Abstand mit dem 5:2-Endstand wieder her. BSC-Coach Ramazan Ünlü sah den "Matchplan durch den frühen Rückstand früh in die Brüche gehen. Tarik war technisch versierter, wir hatten keinen gesunden Spieler auf der Bank". Bei den tumultartigen Szenen sah Ünlü den Schiedsrichter "überfordert. Er hat die vielen Nickligkeiten nicht unterbunden. Es kam zu Wortgefechten und Beleidigungen. Auch von außen wurde viel Hektik hineingebracht". Tarik-Trainer Jorge Huberman meinte zum Sieg: "Das war die beste erste Halbzeit, seitdem ich Trainer bei Griesheim Tarik bin". Zu den Tumulten sagte der Coach: "Wir können uns über diesen Sieg nicht so recht freuen, weil unser bester Spieler El Aadmi mit der Roten Karte ausfällt. Auch sein Gegenspieler hätte Rot sehen müssen. Unsere Erfolgsmöglichkeiten gefährden wir damit selbst. Wenn wir in vier Spielen drei Rote Karten erhalten, dann müssen wir auch selbstkritisch sein". Ein Sonderlob verteilte der Coach an Cem Bagdu, Anas Amjahid und Fikri El Haj Ali. Abschließend bedauerte Huberman die momentan schlechte Außendarstellung Tariks auch wegen des omnipräsenten Sportlichen Leiters Hamza Azaoum, der sich stets vorbildlich im Sinne der Gewaltprävention im Verein einsetzt. "Er macht so viel für den Verein, so etwas hat er nicht verdient", betonte Huberman.

 

Quelle: Torgranate.de vom 01.10.2017

Aufstellung:

P. Herrmann - S. Avci - C. Gebbers - M. Brand - R. Mokrzycki - M. Schneidmüller - P. Saraca - A. Ringheim - Z. Allouss - M. Büge - M. Renna

 

Ersatzbank:

S. Azzouz - G. Scavo - M. Hoffmann - M.M. Stahl

Tore:

0:1 Fkri El Haj Ali (16.)

0:2 Fkri El Haj Ali (22.)

1:2 Roy Mokrzycki (33.)

1:3 Mostafa El Aadmi (37.)

1:4 Younes Kabbouch (59.)

2:4 Roy Mokrzycki (64.) FE

2:6 Zakaria Amjahid (83.)

 

Nächstes Spiel: 03.10.2017 / 15:00 Uhr

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